Seite wählen

Lauter Liabste Liader

Ein Projekt von Monika Baumgartner

Das Buch ist da!

Es beinhaltet das 54 Jodler (von „Aberseer“ bis „Zweier von Friedl Spaun“), 108 weltliche (von „A viereckerts Wieserl“ bis „Zwoa kohlnschwarze Rapperl“) und 54 geistliche Lieder (von „Ach mein Seel, fang an zu singen“ bis „Wir haben heut z’Nacht“) enthält.

jetzt bestellen

Lauter Liabste Liader – Doppel-CD

Da steckt viel Herzblut drin. CD 1 ist weltlichen und geistlichen Melodien aus dem Alpenraum gewidmet, auf CD 2 sind Lieder und Jodler aus Niederbayern und dem Böhmerwald zu hören.

jetzt bestellen

Eine sehr persönliche Liedsammlung, gefüllt mit lauter Liadern, die jedenfalls eine Zeit lang zu meinen liabsten gehörten. Zu Lieblingsliedern sind sie geworden, weil sie beispielsweise mir vorbildliche Gesangsgruppen besonders schön gesungen haben, weil sie auf Lehrgängen außergewöhnlich lebendig vermittelt wurden, weil mir ihre feine Melodie zu Herzen gegangen ist, weil sie zusammen mit lieben Sängerfreunden unvergleichlich schön geklungen haben, weil die in ihnen erzählte Geschichte mich berührt hat als wäre es meine eigene, weil der Ort des miteinander Singens unvergesslich blieb – zum Beispiel spät nachts im Ammersee.

Alle liabsten Liader spiegeln ein Stück Lebensgeschichte. Zugleich haben die vielen Singgelegenheiten meine innere Sehnsucht geweckt, mich selber durch die Musik zu entfalten und auszudrücken. Beim Singen zeigt sich der ganze Mensch. Singen ist Selbstausdruck.

Miteinander singt es sich besonders schön. Gute Mitsänger vergessen alles, was sie gerade noch beschäftigt hat, und sind ganz dabei. Gemeinsam entwickelt sich eine individuelle Gestaltung von Melodien und Text. Sich dabei aufeinander einlassen, gesanglich wie menschlich, das berührt mich tief im Herzen. Singen ist Seelennahrung.

Der reine Zusammenklang der Stimmen begeistert mich. Wenn übereinander liegende Dreiklänge so sauber zusammenfinden wie Obertöne, öffnet sich ein Raum, den einer allein nicht zu erschließen vermag. Ich danke allen Mitsängern, die solch Klangerlebnisse mit mir geteilt haben.

Obgleich ich die große Musik, im Besonderen Johann Sebastian Bach, verehre, bleibt das altbairische Lied doch meine musikalische Wurzel, der ich alles verdanke. Hätte ich einen Wunsch frei, wäre es dieser: Dass euch, liebe Sängerinnen und Sänger, das ein oder andere Lied dieses Buches zu einem eigenen liabsten Liad werde und es euer Herz anrühre!